Libanesische Flugzeugentführung von 1983: Verhandlungen in Larnaka

Am 22. Juni 1983 kam es zu einer Flugzeugentführung einer Boeing 707 der rumänischen Fluggesellschaft auf dem Weg von Athen nach Tripolis, Libyen. An Bord befanden sich 23 Passagiere und 11 Besatzungsmitglieder.
Zwei bewaffnete Libanesen, schiitische Muslime, beschlagnahmten das Flugzeug und forderten die Bekanntgabe der Ergebnisse der Untersuchung des Verschwindens von Imam Musa al-Sadr im Jahr 1978.
Das Flugzeug landete in Larnaka not, wo Verhandlungen mit den zypriotischen Behörden folgten. Die Täter ergaben sich friedlich, ohne dass es zu Opfern kam.
Die beiden Entführer, Arif Ahmed Raya und Mahti Saatoul El Hak Hassan, beide 17 Jahre alt, wurden vom Strafgericht in Larnaka zu sieben Jahren Haft verurteilt. Die Motive für die Entführung waren religiöser Natur und zielten auf die Freilassung des Imams der schiitischen Muslime ab.
Laut einem Bericht in der Zeitung „Simerini“ gaben die Täter an, dass religiöse Gründe das Motiv für die Entführung waren.