Maul- und Klauenseuche in Zypern: Illegaler Tierfutterhandel im Verdacht

Der Direktor der Veterinärdienste, Christodoulos Pipis, führte den Ausbruch der Maul- und Klauenseuche in Zypern auf den illegalen Handel mit Tierfutter aus den besetzten Gebieten zurück. Seinen Angaben zufolge deuten Informationen darauf hin, dass Heu, Silage und andere Futtermittel illegal transportiert und in Zuchteinheiten in den freien Gebieten verwendet wurden.
Herr Pipis betonte, dass die illegale Einfuhr von Materialien aus den besetzten Gebieten ein ständiges Risiko darstellt. Die ersten Fälle in den besetzten Gebieten wurden Mitte Januar in Lapithos registriert. In den freien Gebieten wurde die Krankheit etwa 15 Tage vor der offiziellen Benachrichtigung der Dienste auf bestimmten Farmen festgestellt.
Bezüglich der vorbeugenden Impfung erklärte er, dass diese nicht ohne bestätigte Fälle durchgeführt werden könne. Schätzungsweise werden etwa 13.000 Tiere getötet. Herr Pipis versicherte der Öffentlichkeit, dass keine Gefahr für die öffentliche Gesundheit bestehe.