Maul- und Klauenseuche: Untersuchung zur möglichen Ausbreitung in freien Gebieten

Nach Berichten über den Transport infizierter Kälber aus den freien in die besetzten Gebiete wird derzeit eine Untersuchung über die mögliche Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche in den freien Gebieten Zyperns durchgeführt. Die Enthüllung erfolgte vor dem Gericht in Famagusta während der Anhörung zur Inhaftierung eines griechisch-zyprischen Landwirts, der in Acheritou wegen Tierschmuggels festgenommen wurde.
Christodoulos Pipis, Direktor der Veterinärdienste, erklärte, er werde die Angelegenheit untersuchen und betonte die Notwendigkeit, die Kontrollen zu verstärken. Er wies darauf hin, dass jede Ausbreitung der Krankheit in den freien Gebieten verheerende Folgen hätte, die zur Schlachtung von Tausenden von Tieren führen würde.
An den Kontrollpunkten wurden Notfallmaßnahmen ergriffen, darunter mobile Desinfektionseinheiten und Fahrzeugsterilisation. Auch die Patrouillen entlang der Grünen Linie wurden verstärkt, um Schmuggel zu verhindern. Ein EU-Expertenteam befindet sich in den besetzten Gebieten, um die Lage zu beurteilen.
Diese Entwicklungen wecken Erinnerungen an das Jahr 2007, als die Maul- und Klauenseuche der zypriotischen Viehwirtschaft schweren Schaden zufügte. Inzwischen hat Australien Zypern von der Liste der Länder gestrichen, die kein Problem mit der Maul- und Klauenseuche haben, was sich auf die Halloumi-Exporte auswirken könnte.