Hellenic News Portal Logo

Oberstes Gerichtsurteil zu Gefängnisdokumenten: Antrag des Direktors abgelehnt

By Staff
Oberstes Gerichtsurteil zu Gefängnisdokumenten: Antrag des Direktors abgelehnt
Teilen auf:

Der Oberste Gerichtshof wies einen Antrag auf eine einstweilige Verfügung in Bezug auf die Beschlagnahmung von Beweismitteln aus der Residenz des Direktors des Zentralgefängnisses am 14. April 2025 zurück. Der Fall betrifft Dokumente, die in zwei verschlossenen Räumen gefunden wurden, insgesamt 48.430 Tausend Dokumente mit 250.464 Tausend Seiten.

Nach Ansicht des Gerichts begründeten der Umfang und die Art der Dokumente hinreichenden Anlass zu der Annahme, dass Straftaten begangen worden waren. Die Dokumente wurden in Anwesenheit des Antragstellers beschlagnahmt und zur Überprüfung an TAE Operations übergeben.

Zu den Dokumenten gehören Architekturpläne des Zentralgefängnisses Nikosia, Kopien von Häftlingsakten, Dokumente über Disziplinaruntersuchungen, interne Schreiben und Dokumente der Polizei und anderer staatlicher Stellen. Mehrere Dokumente sind als „Vertraulich“ und „Geheim“ eingestuft. Digitale Datenträger und Disketten wurden ebenfalls beschlagnahmt.

Der Direktor wurde am 13. April 2025 als Verdächtiger wegen Straftaten festgenommen, die sich aus der Entdeckung der Dokumente ergaben.

Oberstes Gerichtsurteil zu Gefängnisdokumenten: Antrag des Direktors abgelehnt | Hellenic.News