Prozess gegen deutsche Immobilienmaklerin: Einwände und Vorwürfe der "politischen Verfolgung"

Die Verteidigung der deutschen Immobilienmaklerin beschuldigte die Polizei, während ihres Prozesses vor dem Ständigen Strafgerichtshof von Nikosia "Beweise gefälscht" und eine "selektive Untersuchung" durchgeführt zu haben. Die 49-Jährige wird beschuldigt, griechisch-zypriotisches Eigentum in den besetzten Gebieten widerrechtlich angeeignet zu haben.
Der Polizist Christos Chatzivasileiou sagte aus, dass er auf dem Profil der Angeklagten Links zu dem Unternehmen "VePa immobilien" gefunden habe, wo sie als Direktorin auftrat. Er sagte auch aus, dass einige Social-Media-Konten und die Website des Unternehmens gelöscht wurden. Er identifizierte touristische Komplexe wie "Albatros", "Aelita" und "Olive Trees" in Agios Ambrosios, Kyrenia.
Der Verteidiger Sotiris Argyrou stellte die Zuverlässigkeit der Übersetzungen der Beweismittel in Frage und argumentierte, dass automatische Übersetzungswerkzeuge verwendet wurden. Er beschuldigte den Zeugen der "Fälschung von Beweismitteln" und der "selektiven Untersuchung" und sprach von "politischer Verfolgung".
Die Verteidigung beabsichtigte, eine Vertagung des Prozesses um mindestens drei Monate zu beantragen. Der Prozess wird am Freitag um 10:00 Uhr fortgesetzt.