Gefängnisdokumente: Geänderte Aussage und Fragen

Neue Informationen bezüglich des Falls der Dokumente, die in der Residenz eines Chefaufsehers der Zentralgefängnisse gefunden wurden, wurden in einem Bericht von Nearchos Kyprianou in der Zeitung «Politis» ans Licht gebracht.
Dem Bericht zufolge gab ein Verdächtiger angeblich mündlich an, dass er angewiesen wurde, die Dokumente von einer anderen Person, ebenfalls einem Verdächtigen, aus dem Gefängnis zu überführen. Die mündliche Aussage wurde jedoch nicht schriftlich festgehalten, und der Verdächtige schwieg Berichten zufolge.
Darüber hinaus äußerte der ehemalige Kommandeur von MMAD, Savvas Christou, seine Überraschung über das Vorhandensein seiner vertraulichen Briefe an den Polizeichef unter den Dokumenten.
Nearchos Kyprianou stellt klar, dass sich die Zahl 300.000 auf die Seiten bezieht, die im Haus des Chefaufsehers gefunden wurden, während einige von ihnen nicht mit den Zentralgefängnissen in Zusammenhang stehen, was Fragen zu ihrer Lagerung aufwirft.