Ermittlungen zum Tierschmuggel aus besetzten Gebieten nach Ausbruch der Maul- und Klauenseuche

Die Veterinärdienste, die Polizei und die Zollbehörde untersuchen die Bewegung von Tieren, Futtermitteln und Heu aus den besetzten Gebieten, nachdem seit Dezember Fälle von Maul- und Klauenseuche festgestellt wurden. Im Mittelpunkt steht die Verhaftung eines 75-Jährigen wegen des Schmuggels von Tabakwaren und seine mögliche Beteiligung am Tierhandel.
Es werden Fragen aufgeworfen, ob die zuständigen Behörden Informationen über illegalen Handel rechtzeitig bewertet haben, insbesondere nach der Entdeckung der ersten Fälle. Türkisch-zyprische Publikationen berichteten über die Verhaftung des 75-Jährigen am 18. Dezember, fünf Tage nach den ersten Fällen, wegen des Versuchs, Vieh in die besetzten Gebiete zu transportieren.
Landwirte äußern Bedenken hinsichtlich der Einstellung der Kontrollen an Kontrollpunkten von Ende Januar bis Anfang Februar, bevor Fälle in den freien Gebieten auftraten. Die Ermittlungen konzentrieren sich auch auf Landwirte, die möglicherweise mit Händlern aus den besetzten Gebieten zu tun hatten.
Eine autorisierte Polizeiquelle gab an, dass in vielen Bereichen ermittelt wird, und zwar anhand von Zeugenaussagen und Daten, die von den Veterinärdiensten und der Zollbehörde vorgelegt wurden.