Giorgos Tsagkarakis: Anklage wegen Fälschung und Antikenhandel

Neue Fotos von den gefälschten Gemälden und Relikten, die in der Tsagkarakis Galerie beschlagnahmt wurden, sind veröffentlicht worden. Giorgos Tsagkarakis wird wegen vier Verbrechen angeklagt.
Laut Polizei gehören zu den beschlagnahmten Gegenständen gefälschte Gemälde, fünf antike Amphoren, vier byzantinische Ikonen und ein Evangelium aus dem Jahr 1745.
Während der Operation wurden auch 190.000 € und über 300 Gemälde beschlagnahmt. Experten schätzen, dass mit Ausnahme von sieben die restlichen Gemälde Fälschungen sind. Das Evangelium aus dem 18. Jahrhundert scheint echt und selten zu sein. Tsagkarakis soll versucht haben, das Evangelium durch einen Mitarbeiter zu verstecken.
Giorgos Tsagkarakis wird wegen Veruntreuung antiker und moderner Denkmäler von besonderem Wert, Verletzung der Verpflichtung zur Deklaration eines Denkmals und eines gesonderten Falles der Herstellung, Ausstellung, des Handels und des Besitzes von Kunstwerken zum Zwecke der Täuschung angeklagt.