Besetzte Gebiete: Staatsanwaltschaft fordert 3 Monate Haft für 5 griechische Zyprioten

Die "Staatsanwaltschaft" in den besetzten Gebieten hat das "Militärgericht" aufgefordert, alle 5 griechisch-zypriotischen "Verhafteten" für drei Monate bis zum Beginn ihres "Prozesses" festzuhalten. Das Verfahren ist im Gange, wobei die Sitzung aufgrund eines technischen Problems im "Militärgericht" im "Bezirksgericht" von Nikosia stattfindet.
Die Anklage umfasst "Verstoß gegen eine militärische Sperrzone". Einer von ihnen wird der illegalen Einreise in den Pseudostaat beschuldigt, da seine Durchfahrt durch den Kontrollpunkt Strovilia nicht erfasst wurde, während die anderen 4 der Beihilfe beschuldigt werden.
Der Anwalt der 5 griechischen Zyprioten entgegnete, dass seine Mandanten wiederholt die Kontrollpunkte passiert hätten, und legte entsprechende Dokumente vor. Er warf auch Fragen bezüglich des Betriebs der Kameras am Kontrollpunkt Strovilia auf, die laut dem "Polizeiermittler" während der Überfahrt nicht funktionierten.
Während des Verfahrens fühlte sich eine der Frauen unwohl, was zu einer vorübergehenden Unterbrechung der Sitzung führte.