Zypern: 182 Tote durch Drogenüberdosierung (2004-2023)

Die Nationale Suchtbehörde Zyperns (AAEK) sensibilisiert für Todesfälle durch Drogenüberdosierung und begeht den International Overdose Awareness Day. Von 2004 bis 2023 wurden in Zypern 182 Todesfälle registriert.
Im Jahr 2023 gab es 17 Vorfälle, hauptsächlich aufgrund von Stimulanzien wie Kokain und Methamphetamin. Χρίστος Μηνάς, Präsident der AAEK, erklärte, dass es eine Verlagerung von Opioiden zu Stimulanzien als Hauptursache für Todesfälle gibt.
AAEK setzt Präventionsstrategien um, wie z. B. die Stärkung der Substitutionstherapie für Opioidkonsumenten, die Gewährleistung der Kontinuität der Behandlung in Gefängnissen und die Förderung der Verfügbarkeit von Naloxon. Ziel ist es, die Stigmatisierung von Konsumenten und ihren Familien zu verringern.
Der Eleftheria-Platz in Nikosia wurde symbolisch in lila Farbe beleuchtet, um die Opfer zu ehren und den Familien Unterstützung auszudrücken.