Zypern: Erhöhte Sicherheitsmaßnahmen an israelischen und französischen Schulen

Die zypriotische Polizei hat die Sicherheitsmaßnahmen an Schulen mit israelischen und französischen Schülern sowie in Hotels, in denen Israelis untergebracht sind, nach dem Drohnenangriff auf die britische Basis Akrotiri verstärkt. Die Maßnahmen erstrecken sich auch auf Einkaufszentren, ausländische Versammlungsorte und Botschaften.
Der Schwerpunkt liegt auf Privatschulen, die von israelischen oder französischen Schülern besucht werden, wobei einige von ihnen mit statischen Wachen versehen sind. Im Polizeihauptquartier ist ein Krisenmanagementzentrum eingerichtet, und ein Aufsichtsbeamter wurde ernannt.
Die polizeilichen Anordnungen umfassen das Anhalten von Verdächtigen und die Gewährung von Hilfe. Patrouillen, das Team «Ζ» der Polizei, die Verkehrspolizei und die Polizeistationen wurden mobilisiert. Botschaften wurden in Festungen verwandelt.
Insgesamt werden über 180 Standorte überwacht, darunter Hotels, das Casino in Limassol, israelische Unternehmen und Wasserraffinerien. Die Kontrollen an Kontrollpunkten und Flughäfen wurden gründlicher.
Die Ermittlungen im Spionagefall mit Verdächtigen, einem Aserbaidschaner und seiner estnischen Freundin, werden fortgesetzt. Justizminister Kostas Fytiris erklärte, dass Zypern kein Ziel sei.