Zypern: Alarm wegen gefährlicher Mücken – Maßnahmen und Fallen im Einsatz

Auf Zypern wurde aufgrund der Ausbreitung gefährlicher Mücken Alarm ausgelöst. Die Behörden sind nach einem Aufruf des Europäischen Zentrums für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten in Alarmbereitschaft und ergreifen Maßnahmen, um das Phänomen zu bekämpfen.
Eine der Maßnahmen ist die Aufstellung spezieller Fallen zur geografischen Verteilung und Risikobewertung von Mücken. Laut Augustinos Stefanou, Laborleiter für medizinische Entomologie, werden Holzsubstrate verwendet, um Mücken zur Eiablage anzulocken. Die Eier werden gesammelt und im Labor analysiert.
Die Gesundheitsbehörden führen nach der Identifizierung von Gebieten mit erhöhten Mückenpopulationen ein Tür-zu-Tür-Informationsprogramm durch, bei dem die Mitarbeiter die Bürger darüber informieren, wie die Entstehung von stehenden Gewässern vermieden werden kann.
Dr. Michalis Mendris, Mikrobiologe, erklärte, dass die Mücke der Gattung Aedes auf Zypern vorkommt, darunter Aedes albopictus (Tigermücke) und Aedes aegypti, Überträger gefährlicher Krankheiten wie Gelbfieber, Dengue-Fieber, Zika-Virus und Chikungunya.
Herodotos Herodotou, Leiter der Gesundheitsbehörden, versicherte, dass ein Aktionsplan zur Bewältigung aller Fälle ausgearbeitet wurde. Bisher wurden keine lokalen Übertragungen registriert, während die wenigen Fälle importiert wurden.