Brand in Limassol: DNA-Analyse von Zigarettenkippen läuft

Laut einem Bericht amerikanischer ATF-Experten wurde das verheerende Feuer im Bergland von Limassol am 23. Juli durch zwei Zigarettenkippen verursacht. Die Zigarettenkippen wurden in der Nähe des Zündpunkts am Rande der Straße Malia – Arsos gefunden.
Die zypriotischen Behörden werden versuchen, die DNA der Zigarettenkippen zu analysieren, in der Hoffnung, ihren Besitzer über die Datenbank zu identifizieren. Der ATF-Bericht kam zu dem Schluss, dass das Feuer durch eine unachtsam weggeworfene Zigarette verursacht wurde, die mit trockener Vegetation in Kontakt kam.
Das Feuer breitete sich aufgrund von starkem Wind und der Topographie des Gebiets schnell aus und erreichte eine Geschwindigkeit von 60–63 Metern pro Minute. Umweltbedingungen wie hohe Temperatur (39 °C) und niedrige Luftfeuchtigkeit (19 %) trugen zur schnellen Ausbreitung bei.
Das ATF-Team kam zu dem Schluss, dass das Feuer als „Unfall“ eingestuft wird. Die erste Meldung erfolgte um 13:26 Uhr, und das Feuer wurde in weniger als zwei Tagen unter Kontrolle gebracht, wobei etwa 10.117 Hektar verbrannten.
Das Parlament wird die Diskussion über die Ursachen und Umstände des Feuers fortsetzen.