Verhaftung wegen Spionage in besetzten Gebieten: Filmen von Militäranlagen

Ein Mann wurde von den Besatzungsbehörden in den besetzten Gebieten wegen Spionagevorwürfen festgenommen. Türkisch-zyprischen Medien zufolge filmte der Mann Militärzonen und wurde vor das sogenannte Gericht gebracht.
Die sogenannte Polizei berichtete, dass der Verdächtige am 27. Juni auf frischer Tat ertappt wurde, als er mit einem Mobiltelefon und einer Kamera militärische Unterkünfte und Einrichtungen filmte. Das Mobiltelefon und die Kamera wurden beschlagnahmt und enthielten Bilder und Videos von Militäranlagen, Fotos der türkischen Botschaft und des Parlamentsgebäudes.
Darüber hinaus wurden in seinem Wohnort ein Tonbandgerät, ein USB-Stick und eine Speicherkarte gefunden. Der Verdächtige reiste am 25. Juni mit einem Touristenvisum in die besetzten Gebiete ein. Er behauptete, er habe Fotos von historischen Stätten als Erinnerung gemacht, veröffentlichte aber ein Foto des Parlaments in den sozialen Medien mit einem Kommentar über ein „besetztes Gebiet“. Das Gericht ordnete seine viertägige Inhaftierung an.