Tödlicher Unfall in Aglantzia: Fahrzeug-'Gehirn' nach Deutschland geschickt

Das 'Gehirn' des Fahrzeugs des 24-Jährigen, der in den tödlichen Unfall verwickelt war, bei dem der 20-jährige Kyriakos Antoniou in Aglantzia ums Leben kam, wird nach Deutschland geschickt. Ziel ist es, Daten zu extrahieren, die für den Ausgang des Falls entscheidend sind.
Gestern führte die Verkehrspolizei Nikosia eine Rekonstruktion des Unfalls auf der Larnakos Avenue durch, wo der 20-Jährige am 29. Juli ums Leben kam. Auch die Sicht und Beleuchtung der Straße wurden untersucht.
Der Leiter der Verkehrspolizei, Charis Evripidou, erklärte, dass alle notwendigen Untersuchungen durchgeführt werden. Die Rekonstruktion zielte darauf ab, festzustellen, ob Geschwindigkeit ein Faktor war, ob vor dem Zusammenstoß ein Bremsversuch unternommen wurde und wie die Sichtverhältnisse waren.
Das 'Gehirn' des Fahrzeugs wird nach Deutschland geschickt, um Daten wiederherzustellen und mit den Rekonstruktionsdaten abzugleichen.
Bezüglich der Nichtverhaftung des Fahrers erklärte Herr Evripidou, dass der andere Fahrer eine Rechtskurve gemacht habe und Videos und Diagramme des Tatorts vorhanden seien. Eine Verhaftung wäre unnötig.
Herr Evripidou bestritt, dass der Fahrer der Sohn einer bekannten Persönlichkeit sei, und betonte, dass die Untersuchung objektiv sei. Es werden Aussagen aufgenommen und gerichtsmedizinische Gutachten erwartet. Die Akte wird an den Juristischen Dienst weitergeleitet.
Mitglieder der Familie des Opfers nahmen an der Rekonstruktion teil. Der 24-Jährige hat bereits eine Aussage gemacht.