Thessaloniki: Illegale Entsorgung von Bauschutt aus Pipeline-Projekten

In Thessaloniki wurden vier Personen festgenommen, weil sie illegal Bauschutt aus Pipeline-Installationsprojekten auf Grundstücke im Gebiet von Sindi entsorgt hatten. Laut Polizei wurde der Müll, der Erde, Betonstücke und Teer enthielt, seit Juli 2025 abgelagert, obwohl der Projektvertrag über 7 Millionen Euro dessen legale Entsorgung vorsah.
Die Festgenommenen sind 57, 60, 63 und 46 Jahre alt. Beamte der Umweltschutzabteilung der Direktion für Strafverfolgung und -ermittlung von Thessaloniki lokalisierten die beiden Grundstücke, auf denen die illegale Entsorgung stattfand. Ein 57-jähriger Lkw-Fahrer wurde auf frischer Tat beim Abladen des Mülls ertappt. Es stellte sich heraus, dass er auf Anweisung seines 60-jährigen Arbeitgebers und eines 63-jährigen Subunternehmers handelte.
Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass der Müll aus Aushubarbeiten einer Firma mit gesetzlichen Vertretern in Athen und Thessaloniki stammte, die gesucht werden. Die Arbeiten wurden im Rahmen eines Projektauftragsvertrags durchgeführt, wobei der verantwortliche Ingenieur für die Ausführung der Arbeiten in Thessaloniki der festgenommene 46-Jährige war. Die illegale Entsorgung erfolgte unter Verstoß gegen die geltende Umweltverträglichkeitsprüfungsentscheidung (Α.Ε.Π.Ο.).
Die illegale Entsorgung des Mülls führte zu finanziellen Vorteilen für die beteiligten Unternehmen und zur gleichzeitigen Umweltverschmutzung. Die Festgenommenen werden dem zuständigen Staatsanwalt vorgeführt.