Parlament: Betrug gegen psychisch Kranke zur Beschlagnahmung von Eigentum

Im Menschenrechtsausschuss wurden Betrugsfälle von Angehörigen gegen Menschen mit psychiatrischen Problemen aufgedeckt. Es wurde berichtet, dass Angehörige von Patienten ihnen keine Medikamente verabreichen oder ihnen andere Substanzen verabreichen, um sie in das Athalassa-Krankenhaus einweisen und sich ihr Eigentum widerrechtlich aneignen zu lassen.
Der Menschenrechtsausschuss forderte eine Änderung der Gesetzgebung für rechtlich handlungsunfähige Personen und die Übertragung der Verantwortung von den Angehörigen auf den Staat. Es wurden auch Beschwerden darüber vorgebracht, dass das Athalassa-Krankenhaus nicht in das Allgemeine Gesundheitssystem (GESY) integriert ist und es kein Kooperationsprotokoll zwischen den Sozialdiensten und dem Gesundheitsministerium gibt.
Laut Daten aus den Jahren 2021 und 2022 bearbeiteten die psychiatrischen Dienste 1.914 Fälle, von denen 130 Minderjährige betrafen.
Quelle: RIK Radio/Panagiotis Kaparis