Marnierides-Memorandum zum Tod von Nikolaou: Erstickung wird ausgeschlossen

Das Memorandum des Gerichtsmediziners Andreas Marnierides zum Tod von Thanasis Nikolaou, das vom Rechtsdienst für die Todesfalluntersuchung unter der Leitung von Doria Varosioti angefordert wurde, wurde veröffentlicht. Das Memorandum, das als Beweismittel in die Untersuchung eingebracht wurde, verdeutlicht die unterschiedlichen Ansichten innerhalb der medizinischen Fachwelt über die Todesursachen.
Dr. Marnierides weist das Szenario einer Erstickung zurück und argumentiert, dass der Tod durch einen Sturz aus der Höhe verursacht wurde. In seinem Memorandum analysiert er die Befunde, die im Falle einer Erstickung vorhanden sein müssten, wie z. B. Strangmarken, Blutergüsse und Anzeichen von Erstickung, die im Fall von Thanasis Nikolaou fehlten.
Darüber hinaus verweist Dr. Marnierides auf die Knochenbrüche und argumentiert, dass diese zum Zeitpunkt des Todes entstanden sind und mit einem Sturz aus der Höhe übereinstimmen. Er verweist auch auf das Fehlen von Blutungen im Bereich des Zungenbeins, was im Falle einer Erstickung zu erwarten wäre.
Die Familie von Thanasis Nikolaou hat ihre Absicht bekundet, in diesem Fall Privatklage gegen sieben Personen zu erheben. Der Fall bleibt offen, und die Familie strebt eine Aufklärung der Umstände des Todes des 26-jährigen Nationalgardisten an.