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Gedichtrezension: Takis Hadjigeorgious 'Meta Chronos'

By Staff
Gedichtrezension: Takis Hadjigeorgious 'Meta Chronos'
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Takis Hadjigeorgiou, mit einer langen Karriere in Politik und Medien, veröffentlicht seine neue Gedichtsammlung 'Meta Chronos' (Rodakio Editions, 2025). Diese Sammlung, seine dritte, besteht hauptsächlich aus politischen Gedichten, die vom politischen Leben und den Figuren inspiriert sind.

Der Kritiker weist auf Hadjigeorgious Engagement in Politik und Journalismus als Inspirationsquelle hin, aber auch als Faktor, der die Zeit zum Schreiben begrenzt. In den Gedichten kritisiert Hadjigeorgiou die Heuchelei der Politiker und die parteiische Selbstsucht. Charakteristisch ist das Gedicht, in dem die Viper den kriechenden Mann symbolisiert.

Es wird auch auf die türkisch-zyprische Gemeinde Bezug genommen, wie in dem Gedicht 'Loukrounou', das sich auf die Entwurzelung eines türkisch-zyprischen Dorfes bezieht. Bemerkenswert ist auch das Gedicht 'Razie', ein Prosasong mit zypriotischen Farben. Das Gedicht 'Pablo Neruda' wird als poetologisch charakterisiert, inspiriert vom Besuch des Dichters in “Isla Negra”.

Insgesamt zeichnet sich die Sammlung durch die Bitterkeit der Erfahrung aus, mit seltenen Hoffnungsschimmern. Der Dichter erweist sich als lyrischer und introspektiver Anatom, während es auch allegorische Gedichte der gesellschaftspolitischen Kritik gibt, wie 'Die Schweine'.

Die Sammlung schließt mit einem Gedicht subversiver Stimmung, das Widerstand und Infragestellung ausdrückt.

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