Mary Ann DeVlieg: Über kulturelle Rechte und die Krise der Demokratie

Mary Ann DeVlieg, eine prominente Persönlichkeit im Kulturbereich, nahm an der Konferenz des CultureNext-Netzwerks in Larnaka 2030 teil, wo sie über die Rolle der Kultur in Zeiten der Demokratiekrise und über die Rechte von Künstlern sprach.
DeVlieg betonte die Bedeutung des bleibenden Erbes der Europäischen Kulturhauptstädte (ECOCs) und betonte, dass Städte ihr Engagement für ein positives Erbe unter Beweis stellen müssen.
Sie verwies auf die Notwendigkeit einer zyklischen öffentlichen Politik, bei der Bürger mit politischen Entscheidungsträgern ins Gespräch kommen, und betonte die Bedeutung des Dialogs mit Künstlern und Kulturschaffenden.
DeVlieg erklärte die „Ethik der Fürsorge“ als eine philosophische Praxis, die Werte wie Aufmerksamkeit, Verantwortung, Kompetenz und Reaktionsfähigkeit umfasst, sowie ihre Anwendung auf die Kultur.
In Bezug auf gefährdete Künstler verwies sie auf Initiativen und Organisationen, die sie unterstützen, trotz der Verschärfung der Einreisevisabestimmungen.
Schließlich betonte sie, dass jeder das Recht auf kulturelle Rechte hat und dass Kultur als „Vertrauensinstitution“ in Gesellschaften fungieren kann, die von Polarisierung geprägt sind, vorausgesetzt, dass Kunst- und Kulturaktivitäten mit den Werten der Fürsorge gestaltet werden.
Die Rede von Mary Ann DeVlieg fand auf der 16. CultureNext-Konferenz in Larnaka 2030 statt.
Ελεύθερα, 03.05.2026