AACTA: Betrugsfall hinter Insolvenz eines Reisebüros vermutet

Der Vizepräsident des Verbands der zyprischen Reisebüros (AACTA), Christos Christou, sprach von einem "Betrugsfall" im Zusammenhang mit der Insolvenz eines Reisebüros während einer Sitzung des parlamentarischen Handelsausschusses.
Die Sitzung untersuchte die Notwendigkeit, Verbraucher zu schützen und zu entschädigen, die von der Insolvenz von Reisebüros betroffen sind. Die Verbraucherschutzbehörde hatte bekannt gegeben, dass das Reisebüro 'Efi Strakottou Travel & Tours Limited' als zahlungsunfähig eingestuft wurde.
Laut vorgelegten Daten soll die Agentur eine Versicherung in Höhe von 12.000 Euro gehabt haben, während der Verbraucherverband angibt, dass 228 Personen insgesamt 103.000 Euro gezahlt haben. Marios Drousiotis, Präsident des Verbraucherverbandes, kritisierte die Verbraucherschutzbehörde und AACTA wegen mangelnder Aufsicht.
Der Ausschuss wird das Thema am 4. November erneut aufgreifen.