EAC: Hunderte Millionen für Emissionen, Verzögerung bei erneuerbaren Energien

Die EAC (Elektrizitätsbehörde Zyperns) prognostiziert für 2026 ein Budget von 2,55 Milliarden Euro. Laut einem Bericht des parlamentarischen Finanzausschusses wird das Defizit von 600 Millionen Euro aus Eigenmitteln gedeckt.
Die Ausgaben für Treibstoff und den Betrieb des Strommarktes übersteigen 1,5 Milliarden Euro. Bedeutend sind die Modernisierungen der Kraftwerke Vasilikos, Dhekelia und Monis.
Konkret werden 25 Millionen Euro für eine neue Produktionseinheit in Vasilikos sowie für Umbauten zur Reduzierung der Emissionen bereitgestellt. Darüber hinaus werden 133 Millionen Euro für die Installation von Gasturbineneinheiten in Dhekelia bereitgestellt, während 28 Millionen Euro für Energiespeichersysteme und die Wasserstoffinfrastruktur in Monis ausgegeben werden.
Der Vorsitzende der EAC, Giorgos Petrou, erklärte, dass die Ausschreibung für die Lieferung von Speichereinheiten vergeben wurde und deren Lieferung in 18 Monaten erwartet wird. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass zwar Projekte zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien (EE) genehmigt wurden, die Sicherung verfügbarer Flächen jedoch weiterhin ein Hindernis darstellt.
Die EAC ist verpflichtet, erhebliche Beträge für den Kauf von Treibhausgasemissionsrechten zu zahlen. Für 2026 werden die Gasemissionen voraussichtlich 3,11 Millionen Tonnen Kohlendioxid betragen, bei geschätzten Kosten von 211 Millionen Euro.
Im Allgemeinen Krankenhaus von Nikosia wurde ein Photovoltaikpark eingeweiht, der aus dem Aufbau- und Resilienzfonds finanziert wurde.