Alpha Bank: 160.000 € Strafe für missbräuchliche Bedingungen bei Hypothekendarlehen

Der Verbraucherschutzdienst (VPD) hat gegen die Alpha Bank Cyprus Ltd eine Geldstrafe von 160.000 € wegen missbräuchlicher Bedingungen in Hypothekendarlehensverträgen verhängt. Die Entscheidung vom 9. März 2026 resultierte aus einer von Amts wegen eingeleiteten Untersuchung des VPD auf der Grundlage des Verbraucherschutzgesetzes von 2021.
Die Untersuchung begann mit einem Schreiben des VPD an die Bank vom 23. Juli 2024, in dem Informationen zu Hypothekendarlehensverträgen angefordert wurden. Der VPD stellte fest, dass bestimmte Bedingungen nicht ausreichend transparent waren und ein Ungleichgewicht zwischen den Rechten und Pflichten der Bank und der Verbraucher schufen.
Besonders hingewiesen wurde auf Ziffer 1.2 der Vereinbarung, die den Zweck, den Betrag und die Auszahlung des Darlehens betrifft, da sie die Zahlungsmethoden und Auszahlungsbedingungen nicht klar spezifizierte. Die Bank argumentierte, dass die Auszahlungsmethode von vielen Faktoren abhänge und eine vorherige Rücksprache mit dem Kreditnehmer stattfinde, aber der VPD wies die Behauptung zurück.
Der VPD ordnete die sofortige Einstellung der Verwendung der Bedingungen innerhalb von 60 Tagen sowie die Vermeidung ihrer Verwendung in der Zukunft an. Gleichzeitig verhängte er ein Bußgeld von 1.000 € für jeden Tag, an dem die Bedingungen nach Ablauf der Frist weiterhin verwendet wurden. Die Bank kooperierte während der Untersuchung mit dem VPD und verpflichtete sich, die Bedingungen zu ändern und die Kreditnehmer zu informieren.