Anestidis: Ermittlungen wegen illegaler Subventionen in Höhe von 122.000 Euro

Der Agrargewerkschafter Kostas Anestidis steht im Zentrum einer staatsanwaltschaftlichen Untersuchung im Zusammenhang mit Erklärungen zu landwirtschaftlichen Flächen und Subventionsanträgen. Staatsanwalt Dimitris Gkyzis hat die Einfrierung seines Vermögens angeordnet.
Die Untersuchung betrifft die Nutzungserklärungen für die Jahre 2019 bis 2024 sowie eine Erklärung für 2025, die Reisfelder betrifft. Laut dem Bericht der Staatsanwaltschaft gibt es "starke Hinweise auf falsche Angaben", was auf einen möglichen Betrug im Zusammenhang mit den Subventionen hindeutet.
Die Ermittlungen der AADE (Unabhängige Behörde für öffentliche Einnahmen) ergaben Diskrepanzen zwischen den deklarierten landwirtschaftlichen Flächen und den Grundbuchdaten sowie Fälle, in denen keine Grundstückskennnummern (ΑΤΑΚ) angegeben wurden oder keine Übereinstimmung der Eigentumsverhältnisse vorlag. Die Gesamtsumme der Subventionen, die Anestidis für die Jahre 2019-2024 erhalten hat, beläuft sich auf 122.765,04 Euro.
Für 2025 deklarierte Anestidis 17 Reisfelder, die mit Ausnahme von einem mit den für die Vorjahre deklarierten Feldern übereinstimmen, für die der Eigentumsstatus anhand der Grundbuchdaten nicht hervorgeht.