Arabica-Kaffee: Preisanstieg wegen Wetterbedingungen in Brasilien

Die Terminkontrakte für Arabica-Kaffee in New York sind gestiegen und haben ein Zweimonatshoch erreicht, da Bedenken hinsichtlich der Produktion in Brasilien bestehen. Mehrere Kälteperioden und leichter Frost könnten die Produktion im weltweit führenden Produktionsland einschränken.
Michael McDougall, Analyst bei McDougall Global View, erklärte, dass die Sorge wachse, dass die diesjährige Kaffeeernte in Brasilien aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen geringer ausfallen werde als erwartet. Darüber hinaus könnte auch die Ernte 2026 begrenzt sein.
Der aktivste Terminkontrakt stieg am Dienstag um bis zu 2,6 %. Die Preise sind zum fünften Mal in Folge gestiegen.
Die kombinierte Arabica- und Robusta-Kaffeeernte Brasiliens für den Zeitraum 2025-26 wird laut einer Umfrage der Coffee Trading Academy voraussichtlich 63,9 Millionen Säcke à 60 Kilogramm erreichen, 2,1 % weniger als im Vorjahr.
Arabica-Kaffee stieg in New York um 1,2 % auf 340 Cent pro Pfund. Robusta-Kaffee stieg in London um 2,7 %.