Reaktionen auf die Maul- und Klauenseuche: "Der Primärsektor bricht zusammen"

Starke Reaktionen wurden von landwirtschaftlichen Organisationen bezüglich Impfungen und der Keulung von Tieren aufgrund der Maul- und Klauenseuche während einer Sitzung des parlamentarischen Landwirtschaftsausschusses geäußert. Vertreter kritisierten den Umgang mit der Situation und argumentierten, dass die Entscheidungen schwerwiegende Auswirkungen auf die Viehzucht und die Wirtschaft haben.
Der Generalsekretär der EKA, Panikos Hampas, betonte die Ernsthaftigkeit des Problems und die Notwendigkeit, die Keulung auszusetzen und mit den Impfungen zu beginnen. Er äußerte Zweifel an der Wirksamkeit der Methode der Veterinärdienste und verwies auf das Beispiel der Türkei mit kontinuierlichen Impfungen.
Der Generalsekretär der Panagrotikos Association, Tasos Giapanis, äußerte die Hoffnung auf positive Ergebnisse nach einem Treffen mit der Präsidentin der Europäischen Kommission. Er verwies auf Versäumnisse bei Inspektionen und die Notwendigkeit der Gelassenheit.
Der Ehrenpräsident der PEK, Michalis Lytras, betonte die Notwendigkeit der sofortigen Einfuhr von Tieren aus nicht infizierten Ländern und einer fairen Entschädigung für die Landwirte. Er sprach auch das Problem des Ursprungs des Virus aus den besetzten Gebieten an.
Landwirtschaftliche Organisationen fordern, dass die Keulung von Tieren eingestellt wird und nur in Fällen klinischer Symptome zusammen mit einer allgemeinen Impfung durchgeführt wird.