IWF: Zwei Lösungen für die wirtschaftliche Belastung durch alternde Bevölkerungen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) schlägt zwei Schlüsselmaßnahmen zur Milderung der wirtschaftlichen Auswirkungen alternder Bevölkerungen vor: die Erhöhung der Erwerbsbeteiligung von Personen über 50 Jahren und die Verbesserung ihrer Gesundheit.
Laut einer Studie der Ökonomen Bertrand Gruss und Diaa Noureldin könnte die Umsetzung dieser Maßnahmen das globale Wirtschaftswachstum zwischen 2025 und 2050 jährlich um bis zu 0,4 Prozentpunkte erhöhen.
Der IWF-Bericht betont, dass Griechenland besonders anfällig für die fiskalischen Auswirkungen der Alterung ist, wobei erwartet wird, dass die Kosten für Renten und Gesundheitsversorgung bis 2050 um bis zu 4 % des BIP steigen werden.
Der IWF schlägt vor, Anreize für den vorzeitigen Ruhestand zu überarbeiten, das lebenslange Lernen auszuweiten, die Flexibilität von Arbeitsverträgen zu verbessern und Altersdiskriminierung zu bekämpfen.
Die Studie unterstreicht, dass Investitionen in die Gesundheit und Ausbildung älterer Menschen für die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit und das Wachstum der Länder von entscheidender Bedeutung sind.