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EU-Mercosur: Marktöffnung für griechische Produkte

By Staff
EU-Mercosur: Marktöffnung für griechische Produkte
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Das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten (Brasilien, Argentinien, Paraguay, Uruguay) eröffnet einen Markt von 300 Millionen Verbrauchern für griechische Produkte.

Das Abkommen, das nach 20-jährigen Verhandlungen zustande kommt, sieht die schrittweise Abschaffung der Einfuhrzölle vor, was Produkten wie Olivenöl, Käse, Kiwis, Pfirsichen und Backwaren zugute kommt. Es umfasst auch den Schutz von 20 griechischen geografischen Angaben, wie Ouzo, Tsipouro, Feta und Mastix von Chios.

Die griechischen Exporte in die Mercosur-Staaten belaufen sich derzeit auf rund 34 Millionen Euro. Es wird erwartet, dass die Senkung der Zölle die Exporte und den Marktanteil griechischer Unternehmen erhöhen wird.

Es gibt jedoch auch Reaktionen von landwirtschaftlichen Organisationen bezüglich des Wettbewerbs durch billigere Agrarprodukte. Die Europäische Kommission hat einen Verordnungsentwurf zur Stärkung der Schutzmechanismen vorgelegt, einschließlich der Möglichkeit von Interventionen bei Marktstörungen.

Der Generalsekretär für Agrarpolitik und internationale Beziehungen des Ministeriums für ländliche Entwicklung und Ernährung, Antonis Filippis, erklärte, dass die Abkommen wirksame Schutz- und Überwachungsmechanismen enthalten sollten.

Der Minister für ländliche Entwicklung und Ernährung, Kostas Tsiaras, betonte die Bedeutung von Schutzklauseln.

Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, schlug vor, rund 45 Milliarden Euro zur Unterstützung der Landwirte bereitzustellen.

Premierminister Kyriakos Mitsotakis begrüßte die Initiative zur Unterstützung des Agrarsektors.

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