Bericht des Generalrevisors über EAC: Kritik an den Stromerzeugungskosten

Der Generalrevisor äußerte in seinem Bericht über die Elektrizitätsbehörde Zyperns (EAC) Bedenken hinsichtlich der hohen Kosten der Stromerzeugung. Der Bericht konzentriert sich auf die begrenzte Entwicklung von Projekten für erneuerbare Energiequellen (EE) durch die EAC, wobei die Positionen der Behörde in Bezug auf die Behinderung durch die RAEK übernommen werden.
Der Generalrevisor scheint sich dem Thema außerhalb des Rahmens des wettbewerbsorientierten Strommarktes zu nähern, als ob wir uns noch im Monopolzeitalter vor 2021 befänden. Der Bericht wirft Fragen zur Zusammenarbeit zwischen RAEK und EAC sowie zu den Vorteilen privater Interessen und den Auswirkungen auf die Verbraucher auf.
Der Bericht stellt fest, dass die Schwierigkeiten der EAC bei der Integration von EE-Projekten es ihr nicht ermöglicht haben, die Produktionskosten zu senken, was privaten Unternehmen einen Vorteil verschafft. Es fehlen jedoch Belege für diese Behauptungen.
Zu den Elementen, die einer Erklärung bedürfen, gehört die Tatsache, dass die EAC Verträge mit EE-Technologien (Photovoltaik, Wind, Biomasse) hat, die etwa 21 % der gesamten Stromerzeugung in Zypern ausmachen, während private Unternehmen einen Anteil von weniger als 7 % haben. Darüber hinaus besitzt die EAC Lizenzen für Photovoltaikparks mit einer installierten Gesamtleistung von 171,9 MW, von denen die meisten in den Jahren 2021 und 2023 erteilt wurden.
Nach Angaben privater Stromversorgungsunternehmen sind ihre Preise im Durchschnitt 8 % niedriger als die der EAC-Versorgung, was der Wirtschaft zugute kommt.