Energiekosten: SEV-Vorschlag und Risiken für die Industrie

Hohe Energiekosten in Griechenland schränken die Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstumspotenzial der Wirtschaft ein. Trotz sinkender Energiepreise in Europa zahlen griechische Unternehmen 12 bis 22 % mehr als der EU-Durchschnitt.
SEV schlug den Plan „Energy Industrial Reset“ vor, eine Variante des italienischen Energy Release, der die Zuweisung von 10 TWh Strom pro Jahr für drei Jahre zu einem Referenzpreis von rund 55 bis 60 Euro pro MWh aus neuen Projekten für erneuerbare Energien (EE) vorsieht.
Die Handels- und Industriekammer von Piräus (EBEP) und der griechische Verband der industriellen Energieverbraucher (EBIKEN) äußern aufgrund ihrer Besonderheiten und begrenzten Verbindungen Vorbehalte gegenüber der Anwendung des italienischen Modells auf dem griechischen Markt.
Studien zeigen, dass ein Anstieg der Energiekosten um 10 % zu Arbeitsplatzverlusten führen kann. SEV-Präsident Spyros Theodoropoulos warnte vor dem Risiko von Stilllegungen, wenn es keine sofortige Lösung gibt.
Die Verhandlungen mit der Regierung sind im Gange, mit dem Ziel eines Programms, das die Bedürfnisse der Industrie erfüllt und für Brüssel akzeptabel ist, ohne die fiskalischen Daten zu untergraben.