Gastronomie: Wut über Unterstützungsmaßnahmen

Starke Reaktionen hat die Ankündigung von Unterstützungsmaßnahmen durch den Premierminister auf der 89. Internationalen Messe Thessaloniki (TIF) im Gastgewerbe ausgelöst. Der Panhellenische Verband der Restaurants und verwandten Berufe (POESE) äußerte seine "Wut" und "Empörung" und bezeichnete die Maßnahmen als unzureichend.
Laut POESE haben steigende Preise und erhöhte Energiekosten zu einem Umsatzrückgang bei Gastronomiebetrieben geführt. Die Daten von ELSTAT zeigen einen Umsatzrückgang des Sektors um 2,6 % im zweiten Quartal 2025 im Vergleich zu 2024.
Der Restaurantverband von Messinia kommentierte die Entwicklungsdividende sarkastisch und erklärte, sie entspreche "einem Thessaloniki-Bagel ohne Sesamkörner". POESE fordert die Wiedereinführung der Mehrwertsteuer in Höhe von 13 %, Maßnahmen zur Eindämmung der Energiekosten und eine Senkung der Lohnnebenkosten.
Der Verband betont, dass das Gastgewerbe und der Tourismus nicht weiterhin die Überschüsse tragen können, und verweist auch auf das Problem der Rechte an geistigem Eigentum.