CLIA schlägt nationalen Kreuzfahrtentwicklungsplan vor

Die griechische Kreuzfahrtbranche setzt ihren Aufwärtstrend fort und verzeichnet Rekordzahlen bei Passagieren und wirtschaftlichen Beiträgen. Maria Deligianni, Direktorin des östlichen Mittelmeers bei der Cruise Lines International Association (CLIA), schlägt die Erstellung eines nationalen Entwicklungsplans für Kreuzfahrten vor.
Der Vorschlag der CLIA umfasst die Verwendung von Einnahmen aus der Kreuzfahrtsteuer zur Stärkung neuer Destinationen und zur Unterstützung von Investitionen mit einem klaren Zeitplan. Der nationale Plan sollte von der griechischen Regierung in Zusammenarbeit mit der Kreuzfahrtindustrie entwickelt werden.
Laut Daten, die auf der CLIA-Ausstellung „The Voyage“ vorgestellt wurden, ist der wirtschaftliche Beitrag des Sektors in Griechenland erheblich. Im Jahr 2023 belief sich der Gesamteinfluss von Kreuzfahrten auf rund 2 Milliarden Euro, wobei 973 Millionen Euro direkt zum BIP beitrugen und mehr als 22.000 Arbeitsplätze erhalten blieben.