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Hercules-Programm: Risiken und Vorschläge zum Schuldenmanagement

By Staff
Hercules-Programm: Risiken und Vorschläge zum Schuldenmanagement
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Dienstleister haben Bedenken hinsichtlich des Managements privater Schulden und der Risiken für die Umsetzung von Geschäftsplänen für Verbriefungen im Rahmen des Hercules-Programms geäußert. Ein wesentliches Problem ist die Verzögerung bei der Rückforderung durch die Liquidation von Vermögenswerten.

Das größte Risiko geht von dem Pilotverfahren im Areios Pagos (Oberster Gerichtshof) bezüglich der Berechnung der Zinsen für Katseli-Kredite aus, das sich mit 1 Milliarde Euro auf die Verbriefungen auswirken könnte.

Die Vorschläge der Dienstleister umfassen die Beschleunigung der Liquidationen und die Schaffung einer Bad Bank für Kredite an gefährdete Schuldner. Die Unternehmen verwalten Kredite im Rahmen des Hercules-Programms mit einer Rechtsforderung von 104 Milliarden Euro und einem Aufsichtssaldo von 44,5 Milliarden Euro, die 483.000 Schuldner abdecken.

Die Kreditanpassungen belaufen sich auf etwa 8 Milliarden Euro mit Verzögerungen von weniger als 90 Tagen, was etwa 117.700 Schuldner betrifft. Mit den Änderungen am Außergerichtlichen Mechanismus wurde ein Schutzrahmen für gefährdete Schuldner und Menschen mit Behinderungen (MwB) geschaffen.