Iran zweifelt an Israels Engagement für Waffenstillstand

Der Iran hat 'ernsthafte Zweifel' an Israels Engagement für den Waffenstillstand geäußert, der am 24. Juni in Kraft trat. Gleichzeitig dementierte er Berichte über Drohungen gegen das Leben des Generaldirektors der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), Rafael Grossi.
Der neue Chef des Generalstabs der Nationalen Verteidigung, Abdolrahim Mousavi, betonte, dass der Iran im Falle eines Verstoßes gegen den Waffenstillstand zu einer 'starken Reaktion' bereit sei. Teheran hat den UN-Sicherheitsrat aufgefordert, Israel und die Vereinigten Staaten als Verantwortliche für den Krieg anzuerkennen und eine Entschädigung zu fordern.
Amir Saeid Iravani, der iranische Botschafter bei den Vereinten Nationen, erklärte, dass keine Bedrohung gegen Herrn Grossi und die IAEA-Inspektoren bestehe. Das iranische Parlament verabschiedete ein Verbot der Nutzung von Telekommunikationsmitteln ohne Genehmigung, einschließlich des Zugangs zum Internet über Starlink-Satelliten.
Nach jüngsten Zählungen wurden im Iran durch israelische Bombenangriffe 627 Menschen getötet und 4.900 verletzt, während iranische Vergeltungsschläge in Israel 28 Menschen das Leben kosteten.