Klimawandel: Wirtschaftliche Kosten für Zypern

Eine neue Studie des Zentrums für Wirtschaftsforschung der Universität Zypern hebt die wirtschaftlichen Auswirkungen des Klimawandels auf Zypern hervor. Die Studie untersucht die Risiken, die sich aus steigenden Temperaturen und Umweltzerstörung ergeben.
Stelios Sakkas, Senior Economist des Zentrums, präsentierte die Ergebnisse auf Alpha Ενημέρωση und analysierte drei Szenarien: „Business as usual“ (keine Maßnahmen), ein Zwischenszenario und ein optimistisches Szenario mit verstärkten Interventionen. Die Szenarien basieren auf Klimasimulationen, die die Entwicklung der Temperatur und ihre Folgen für das BIP, den Konsum und die Emissionen widerspiegeln.
Laut Herrn Sakkas hätte Untätigkeit verheerende Folgen. Zypern weist aufgrund seiner Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen Schwächen auf, wobei die Verringerung dieser Abhängigkeit von entscheidender Bedeutung ist. Die Investitionen in saubere Energie sind gering und betragen nur 0,7 % des BIP, verglichen mit 1 % bis 1,2 % in der EU. Einnahmen aus Kohlenstoffsteuern und europäischen Fonds können für Investitionen und Subventionen für die Energiewende verwendet werden.
Interventionen könnten die negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft in 20 Jahren um bis zu 2 % des BIP reduzieren. Es wird erwartet, dass der Primärsektor den ersten Belastungen ausgesetzt sein wird.