EU-Kommission reaktiviert Zypern-Kreta-Kabelprojekt

Die Europäische Kommission engagiert sich erneut im Projekt zur Stromverbindung zwischen Zypern und Kreta und beruft nächste Woche ein Treffen mit RAAEY, RAEK und ADMIE ein. Dieser Schritt erfolgt aufgrund von Bedenken hinsichtlich Verzögerungen und der Projektfinanzierung.
RAEK scheint zögerlich zu sein, ihren Anteil an den Kosten zu decken, während ADMIE bereits 250 Millionen Euro ausgegeben hat. ADMIE verknüpft die Kostendeckung mit der Fortsetzung des Projekts und warnt vor einem möglichen Finanzierungsstopp.
Laut ADMIE sind 60 % der Untersuchungen abgeschlossen und etwa 200 Kilometer Kabel hergestellt worden. Nexans wurde für die Produktion bis August bezahlt, aber die Unsicherheit wirft Fragen über die Zukunft auf.
Die Kommission scheint Druck auf Zypern auszuüben, Entscheidungen zu treffen und die Durchführung des Projekts zu ermöglichen, das vor geopolitischen Herausforderungen steht.