Zypern: Entgegengesetzlicher Trend bei staatlichen Beihilfen laut Kommission

Ein Bericht der Europäischen Kommission zeigt, dass die staatlichen Beihilfen auf EU-Ebene zwar wieder das Niveau vor COVID erreichen, Zypern jedoch einen gegenteiligen Weg einschlägt und seine Beihilfen als Prozentsatz des BIP erhöht.
Im Jahr 2024 gaben die EU-Mitgliedstaaten insgesamt 168,23 Milliarden Euro für staatliche Beihilfen aus, was 0,94 % des EU-BIP entspricht. Rund 90 % flossen in die politischen Prioritäten der Union.
Zypern gab im Jahr 2024 186,35 Millionen Euro für staatliche Beihilfen aus, das sind etwa 0,56 % seines BIP, was einem Anstieg von 0,09 % im Gegensatz zum Abwärtstrend in der EU entspricht. Besonderes Augenmerk wird auf den Agrarsektor gelegt.
Der Bericht der Kommission hebt hervor, dass die zypriotische Politik der staatlichen Beihilfen „spezifische nationale Prioritäten“ widerspiegelt.
Auf EU-Ebene betrifft der größte Teil der Beihilfen den Umweltschutz und die Energieeinsparung.