Zypern: Entschädigung für 'Bail-in'-Einleger nach 12 Jahren

Das Parlament hat den Haushalt des Solidaritätsfonds genehmigt, um 'Bail-in'-Einleger und Wertpapierinhaber 12 Jahre nach dem Haircut von 2013 zu entschädigen.
Der Entschädigungsbetrag wird auf der Grundlage des nicht versicherten Wertminderungsbetrags berechnet, mit einer Höchstgrenze von 1.000.000 € pro Kategorie und einem maximalen Gesamtbetrag von 100.000 € pro Person.
Die Abgeordnete von Nikosia, Alexandra Attalides, betonte die Notwendigkeit, die Entschädigung für schutzbedürftige Bürger zu priorisieren. Der DIKO-Abgeordnete Alekos Tryfonides begrüßte den Beginn der teilweisen Entschädigungszahlungen und forderte Informationen über die alten Aktionäre der Laiki Bank an.
Der Präsident der Ökologen, Stavros Papadouris, wies darauf hin, dass es benachteiligte Gruppen gibt, die nicht von dem Plan abgedeckt werden. Der EDEK-Abgeordnete Marinos Sizopoulos verwies auf die von den Banken übernommenen Wertpapiere und forderte den Staat auf, politischen Druck auszuüben, damit auch die Bank of Cyprus ihre Verantwortung übernimmt.
Der AKEL-Abgeordnete Andros Kyprianou äußerte seine Enttäuschung darüber, dass der Juristische Dienst in Bezug auf den Transfer von Geldern während der Bankschließungszeit nichts unternommen hat.
Der ELAM-Abgeordnete Sotiris Ioannou wies darauf hin, dass kein 'Bail-in'-Einleger aufgrund bürokratischer Probleme von der Entschädigung ausgeschlossen werden sollte.