Zypriotische Schiffe im Persischen Golf gestrandet – Iran droht

Neunzehn Schiffe unter zypriotischer Flagge sind aufgrund iranischer Drohungen in der Straße von Hormus im Persischen Golf und im Golf von Oman gestrandet. Laut dem Generaldirektor der Cyprus Union of Shipowners (CUS), Alexandros Iosifidis, sind die Schiffe in Sicherheit.
Herr Iosifidis erklärte, dass die CUS Schiffe unabhängig von ihrer Flagge verwaltet und dass mehrere ihrer Mitglieder Schiffe in der Region gefangen haben, darunter große Kreuzfahrtschiffe mit zahlreichen Besatzungen und Passagieren.
Bisher wurden keine Verluste oder Schäden an Schiffen oder Besatzungen im Zusammenhang mit der zypriotischen Schifffahrtsindustrie gemeldet. Unternehmen verwalten die Situation und versuchen, Passagiere und Besatzungen zurückzuführen, wobei ein Unternehmen bereits einen zypriotischen Auszubildenden zurückgeführt hat.
Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation schätzt, dass etwa 35.000 Seeleute und Passagiere in der Region gestrandet sind. Versicherungsunternehmen haben die Kriegskaskoversicherung gekündigt, was die Kosten für Schifffahrtsunternehmen erhöht. Darüber hinaus schafft die Strandung von Schiffen administrative und kommerzielle Herausforderungen.
Herr Iosifidis schätzte, dass die zypriotische Wirtschaft nicht wesentlich beeinträchtigt wird, da die Handelsbeziehungen mit der Region begrenzt sind. Die internationale Unsicherheit kann jedoch zu allgemeinen Frachtratenerhöhungen führen. Es werden keine wesentlichen Auswirkungen auf den Beitrag der Schifffahrtsindustrie zum zypriotischen BIP erwartet.