Nikos Stasinopoulos: Der Architekt der Viohalco-Hegemonie
Nikos Stasinopoulos, jahrzehntelang Vorsitzender von Viohalco, ist verstorben und hinterlässt ein bedeutendes Erbe in der griechischen Industrie. Er trat in jungen Jahren in die Konzernleitung ein und übernahm 1964 nach dem Tod von Michail Stasinopoulos zusammen mit seinem Bruder Evangelos die Leitung des Familienunternehmens.
In einer kritischen Phase für die griechische Wirtschaft gelang es Nikos Stasinopoulos, solide Grundlagen für die Entwicklung von Viohalco zu legen und es zu einem führenden Metallverarbeitungs-Industriekonzern in Europa zu machen. Er erkannte frühzeitig die Bedeutung internationaler Märkte und Kooperationen, entwickelte ein flexibles Geschäftsmodell und wandelte Viohalco in eine Holdinggesellschaft um.
Er investierte in technologische Innovation und intensivierte die Exportorientierung der Unternehmen, indem er strategische Partnerschaften mit großen internationalen Unternehmen einging. Die erste strategische Allianz war 1961 mit der belgischen Gruppe Cophinedu und Brofina. Es folgten weitere, die zur Gründung neuer Fabriken und zur Ausweitung der Aktivitäten von Viohalco führten.
Nikos Stasinopoulos wurde 1932 in Athen geboren und arbeitete schon früh in den Familienunternehmen mit, wo er zur produktiven Entwicklung und zur Extrovertiertheit der griechischen Industrie beitrug. Die Familie Stasinopoulos ist seit 1924 im Industriesektor tätig, mit der Gründung der Firma Afoi Stasinopouloi OE, während 1937 Viohalco gegründet wurde.
In den 1990er Jahren brachte er die wichtigsten Tochtergesellschaften an die griechische Börse, während der Konzern heute große Industriebetriebe in Griechenland, Großbritannien, Bulgarien und Rumänien hat. Nikos Stasinopoulos erlebte auch, wie die nächste Generation, seine Söhne Michalis und Giannis, die Führung des Konzerns übernahmen.