OEB besorgt über wirtschaftliche Auswirkungen geopolitischer Entwicklungen

Der zyprische Arbeitgeber- und Industrieverband (OEB) hat Bedenken hinsichtlich der potenziellen wirtschaftlichen Auswirkungen der anhaltenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten geäußert. OEB-Präsident Giorgos Pantelidis erklärte nach einem Treffen mit Finanzminister Makis Keravnos, dass die Auswirkungen möglicherweise größer seien als erwartet.
Herr Keravnos sagte, es sei verfrüht, über neue Unterstützungsmaßnahmen zu diskutieren, da die kürzlich angekündigten Maßnahmen noch nicht umgesetzt worden seien. Das Treffen konzentrierte sich auf die Auswirkungen auf die Wirtschaftstätigkeit Zyperns inmitten des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten.
Herr Pantelidis betonte die Notwendigkeit einer proaktiven Planung durch die Regierung angesichts der Unbeständigkeit der Lage. Er verwies auch besonders auf die Auswirkungen auf den Tourismussektor und betonte die Notwendigkeit von Unterstützung, um das Image Zyperns als sicheres Reiseziel aufrechtzuerhalten.
Er erwähnte auch Bedenken hinsichtlich der Inflation, insbesondere in den Bereichen Energie und Rohstoffe. Der Finanzminister versicherte, dass die Regierung die Entwicklungen beobachte und bereit sei, auf Herausforderungen zu reagieren, und gleichzeitig Unterstützungsmaßnahmen für den Tourismussektor prüfe, wie z. B. die Subventionierung eines Teils der Gehälter von Hotelangestellten und die Bereitstellung von Anreizen zur Unterbringung zyprischer Touristen während der Osterzeit.
Herr Keravnos verwies auch auf eine Richtlinie der Europäischen Kommission zu Unterstützungsmaßnahmen und betonte, dass diese gezielt und vorübergehend sein und die öffentlichen Finanzen nicht belasten sollten.