OEB: Unverhältnismäßige Erhöhung des Mindestlohns um 8,8%

Der Arbeitgeber- und Industrieverband (OEB) hat die vom Ministerrat beschlossene Erhöhung des nationalen Mindestlohns um 8,8 % als "unverhältnismäßig und wirtschaftlich unbegründet" bezeichnet.
Die OEB argumentiert, dass diese Erhöhung den Mindestlohn auf 58 % des nationalen Durchschnittslohns anhebt und möglicherweise Nachhaltigkeitsprobleme für Unternehmen verursacht, die die Kosten nicht weitergeben können, während andere möglicherweise die Preise erhöhen und so Inflationsdruck verursachen.
Die OEB weist darauf hin, dass sie die makroökonomischen Folgen der Erhöhung genau beobachten wird.