OEB und KEBE antworten Arbeitsminister zu Teuerungszulage (ATA)

Die Arbeitgeberorganisationen OEB und KEBE antworteten auf die Aussagen von Arbeitsminister Giannis Panagiotou bezüglich der Teuerungszulage (ATA). In einer gemeinsamen Erklärung äußerten sie Bedenken und betonten, dass die ATA nur durch Einzel- und Tarifverträge gezahlt wird, wobei sie die Wahlfreiheit für Arbeitgeber und Arbeitnehmer hervorhoben.
Die Organisationen erinnerten den Minister daran, dass das Moratorium für Erklärungen alle Partner bindet. Sie bekräftigten ihre Ablehnung automatischer Kostensteigerungen und argumentierten, dass die ATA-Institution in ihrer jetzigen Form nicht fortbestehen kann.
In ihrer Erklärung betonten OEB und KEBE, dass die ATA nur an diejenigen gezahlt wird, die durch Verträge zugestimmt haben, während der Abschluss von Tarifverträgen ein Recht ist. Abschließend wiesen sie darauf hin, dass es unvorstellbar sei, die Diskussion über die ATA zu den Bedingungen der Vergangenheit fortzusetzen.