10% Wasserkürzungen: Reaktionen und Bedenken

Bezirksverwaltungsbehörden (EOA) warnen vor mechanischen Problemen und erhöhten Wasserverlusten aufgrund der Entscheidung der Regierung, die Wasserversorgung um 10 % zu kürzen. In einem Schreiben an den Landwirtschaftsminister äußern sie Befürchtungen hinsichtlich einer zeitweiligen Wasserversorgung und Schäden am Netz.
Konstantinos Parmaklis, Generaldirektor von EOA Nikosia, betont die potenziellen schweren Schäden und erhöhten Lecks durch die Unterbrechungen.
Giannis Tsouloftas, Präsident von EOA Limassol, weist auf die Abhängigkeit von Limassol von begrenzten Reserven und verzögerten Projekten hin, da keine neuen Entsalzungsanlagen installiert wurden.
Giannis Karousos, Präsident von EOA Famagusta, erklärt, dass die Unterbrechung und Wiederherstellung der Wasserversorgung Schäden am Netz verursacht, trotz der Reduzierung der Verluste in Famagusta.
Die Wasserwirtschaftsbehörde versichert, dass die Entscheidung keine Wasserkürzungen für Haushalte betrifft, sondern die Gesamtmenge, die an die EOAs und die Gemeinden geleitet wird.
Andreas Grigoriou, Generaldirektor des Landwirtschaftsministeriums, erklärt, dass die EOAs den Verbrauchern höhere Wasserpreise berechnen, um die Verwaltungskosten und die Instandhaltung des Netzes zu decken.
Beamte argumentieren, dass die Entscheidung darauf abzielt, den übermäßigen Verbrauch und die verschwenderische Nutzung zu reduzieren und Kürzungen für Haushalte zu verhindern.