Pierrakakis: Wir haben Instrumente zur Bewältigung der Energiekrise

Der Minister für Volkswirtschaft und Finanzen, Kyriakos Pierrakakis, erklärte nach der Eurogroup, dass die EU über die Instrumente verfüge, um die Energiekrise zu bewältigen, es aber noch nicht notwendig sei, diese zu aktivieren.
Herr Pierrakakis betonte, dass die Situation im Nahen Osten Anlass zur Sorge gebe und zu wirtschaftlichen Turbulenzen und geopolitischen Folgen führen könne. Die EU beobachte die Marktreaktionen und sei bereit, mit potenziellen Energieunterbrechungen, Preissteigerungen und Inflationseffekten umzugehen.
Der Finanzminister betonte die Notwendigkeit eines einheitlichen europäischen Energiemarktes und die Beschleunigung der Energiewende. Er verwies auch auf den digitalen Euro und sagte, die EU müsse eine starke öffentliche Infrastruktur mit privater Innovation verbinden.
"Es gibt Dinge, die strategisch getan werden müssen, und Dinge, die eine sofortige Reaktion erfordern. Die Energiepolitik gehört den Energieministern, aber die Finanzminister müssen sie überwachen", betonte Herr Pierrakakis.