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Pierrakakis im Economist: Europas Wachstumsvision nach Draghi

By Staff
Pierrakakis im Economist: Europas Wachstumsvision nach Draghi
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Der Minister für Nationale Wirtschaft und Finanzen, Kyriakos Pierrakakis, analysiert in einem Artikel im Economist, wie Europa seine Wettbewerbsfähigkeit verbessern kann, indem es auf Mario Draghis Vision reagiert. Der Artikel konzentriert sich auf den digitalen Sektor, öffentliche Ausschreibungen und strategische Investitionen in Technologie.

Pierrakakis betont die Notwendigkeit mutiger Reformen und verweist auf Mario Draghis Bericht über die europäische Wettbewerbsfähigkeit. Ein Jahr nach der Vorstellung des Berichts betont Pierrakakis die Dringlichkeit zu handeln und zitiert Draghis fortwährende Warnungen vor massiven Investitionen.

Laut Pierrakakis bleibt die Vollendung des Binnenmarktes von grösster Bedeutung. Er weist darauf hin, dass innereuropäische Hindernisse beträchtlichen Zöllen auf Waren und Dienstleistungen gleichkommen, und betont die Notwendigkeit, diese Hindernisse abzubauen.

Der Minister schlägt zwei entscheidende Änderungen für einen Wachstumsschub in Europa vor: eine strategischere Konzentration der Ressourcen pro Sektor und die Angleichung der Regulierung an künftige Entwicklungs prioritäten. Er nennt das Beispiel der Telekommunikation, wo die Fragmentierung die Kosten erhöht und die Entwicklung verzögert.

In Bezug auf öffentliche Ausschreibungen betont Pierrakakis, dass die Lebensdauer digitaler Projekte kürzer ist als die Zeit, die für ihre Umsetzung in Europa benötigt wird, was auf die Notwendigkeit einer Überprüfung der Regeln hindeutet.

Pierrakakis schliesst seinen Artikel mit dem Plädoyer für eine Wirtschaft, die innovativ ist, wettbewerbsfähig ist und wächst, mit einem institutionellen Rahmen, der das Potenzial Europas freisetzt.