Digitale Karte: Nutzung steigt, Verstöße nehmen weiter zu

Die digitale Arbeitskarte wird auf neue Sektoren ausgeweitet, aber die Verstöße nehmen zu. Im Juni wurde eine Rekordzahl an Verstößen verzeichnet, wobei die digitale Karte den größten Anteil an arbeitsbezogenen Verstößen ausmacht.
Die Regierung plant, Sektoren wie Energie, Großhandel, Finanzinstitute und Reisebüros einzubeziehen und damit zusätzlich 380.000 Mitarbeiter abzudecken. Im Juni wurden 184 Verstöße im Zusammenhang mit der digitalen Karte festgestellt, was 22,57 % aller Arbeitsrechtsverstöße entspricht, mit Geldbußen in Höhe von 736.800 €.
Insgesamt wurden im Juni 6.899 Inspektionen durchgeführt, mit 1.214 Verstößen und Geldbußen in Höhe von 3.639.587 €. Nicht angemeldete Arbeit ist nach wie vor die größte Kategorie von Verstößen, mit 102 Verstößen und Geldbußen von über 1,3 Millionen Euro.
Von Januar bis Juni 2025 führte die Unabhängige Behörde für öffentliche Einnahmen (AADE) 38.093 Inspektionen durch, erfasste 8.000 Verstöße und verhängte Geldbußen in Höhe von 21.942.961 €. Die Verstöße im Zusammenhang mit der digitalen Karte beliefen sich auf 1.079, mit Geldbußen in Höhe von 3.868.800 €.
Die Daten unterstreichen die Notwendigkeit intensiver Kontrollen, insbesondere in Sektoren wie Tourismus und Gastronomie, da Gesetzesverstöße weiterhin an der Tagesordnung sind.