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T. Yasemidis: Zölle verstärken Deglobalisierung, Unsicherheit bleibt

By Staff
T. Yasemidis: Zölle verstärken Deglobalisierung, Unsicherheit bleibt
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Der Ökonom Tasos Yasemidis erklärte, dass US-Zölle die Deglobalisierung verstärken und kurzfristig zu Preiserhöhungen bei einigen Gütern führen könnten. Im Gespräch mit CNA beurteilte Herr Yasemidis das EU-US-Abkommen als unausgewogen für die EU.

Die neuen Trump-Zölle verursachen Probleme in der Lieferkette. Die Stärkung des Euro gegenüber dem Dollar belastet die EU und verteuert europäische Produkte.

Herr Yasemidis betonte, dass die Unsicherheit bestehen bleibt, da viele Vereinbarungen noch nicht abgeschlossen wurden. Die Ankündigung von Präsident Trump zur Einführung von Zöllen verursacht Reaktionen und Probleme in der Lieferkette.

In Bezug auf das EU-US-Abkommen sagte Herr Yasemidis, dass das aktuelle Handelsabkommen von der EU-Philosophie des Freihandels und der multilateralen Zusammenarbeit abweicht.

Er erwähnte, dass das Abkommen aus einem schnellen und einseitigen Dialog entstanden ist, ohne wesentliche Konsultationen mit den Mitgliedsstaaten.

Darüber hinaus hat sich der Euro gegenüber dem Dollar trotz Zinssenkungen durch die EZB verteuert, was europäische Produkte verteuert.

Herr Yasemidis erklärte, dass es bedeutende Verpflichtungen in Bezug auf den Kauf fossiler Brennstoffe gibt, mit einer potenziellen Energieabhängigkeit Europas von den USA.

Europa braucht neue politische Instrumente und eine institutionelle Erneuerung, um als gleichberechtigter Partner zu verhandeln.

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