Griechische Zentralbank warnt vor demografischen Risiken und fordert Interventionen

Die griechische Zentralbank (ΤτΕ) warnt, dass das demografische Problem ein ernstes mittelfristiges fiskalisches Risiko für das Land darstellt, so der Finanzstabilitätsbericht, der vom Gouverneur der griechischen Zentralbank, Yannis Stournaras, vorgelegt wurde.
Der Bericht hebt hervor, dass die alternde Bevölkerung und der Geburtenrückgang die Beschäftigung, die Steuereinnahmen und die Nachhaltigkeit des Sozialversicherungssystems beeinträchtigen.
Es wird festgestellt, dass die auf der Internationalen Messe von Thessaloniki (DETH) 2025 angekündigten Steuermaßnahmen darauf abzielen, das verfügbare Einkommen der Haushalte zu stärken und das demografische Problem durch die Unterstützung von Familien mit Kindern anzugehen.
Herr Stournaras betont, dass Steuerinterventionen nicht ausreichen und ergänzende Maßnahmen erforderlich sind, wie z. B. Investitionen in Kindergärten, flexible Arbeitszeiten, Wohnraumförderung, verbesserte Gesundheitsversorgung und Sonderleistungen.
Die griechische Zentralbank betont, dass die Kombination aus steuerlichen und strukturellen Maßnahmen die Vorteile für die Wirtschaft verbessern und gleichzeitig zum sozialen Zusammenhalt und zur fiskalischen Widerstandsfähigkeit beitragen kann.
Darüber hinaus heißt es in dem Bericht, dass die Anziehung produktiver Investitionen ein stabiles Geschäftsumfeld, die Digitalisierung von Dienstleistungen, den Abbau von Bürokratie und die Stärkung des Schutzes von Eigentumsrechten erfordert.