Parlament billigt Gesetz zu Genehmigungen für Stromprojekte und Transparenz

Das Parlament hat ein Gesetz zur Änderung der Elektrizitätsmarktgesetzgebung verabschiedet, das neue Bestimmungen zur Verlängerung von Genehmigungen für Stromerzeugungsprojekte, zur Transparenz bei Netzanschlüssen und zur Steuerung der Energieerzeugung einführt.
Der von den Abgeordneten Kyriakos Hatzigiannis, Nikos Sykas, Michalis Yakoumi und Stavros Papadouris eingebrachte Gesetzentwurf wurde mit 21 Ja-Stimmen und 13 Nein-Stimmen angenommen. AKEL und Eirini Charalambidou stimmten dagegen.
Die zyprische Energieaufsichtsbehörde (RAEK) kann Genehmigungen für den Bau von Stromerzeugungs- oder Energiespeicheranlagen auf Antrag und nach begründeter Entscheidung um bis zu fünf Jahre verlängern, sofern der Antragsteller über die erforderliche Kapazität verfügt und das entsprechende Verfahren eingehalten hat.
Die Verteilernetzbetreiber und Übertragungsnetzbetreiber sind verpflichtet, die Priorität von Anschlussanfragen zu veröffentlichen und so die Transparenz zu erhöhen. Projektanschlüsse basieren auf Reifekriterien, die vom Energieministerium veröffentlicht werden.
Die Änderungsanträge von AKEL, die den Entzug von Genehmigungen und die Kosten von Treibhausgasemissionen betrafen, wurden abgelehnt.
CYPE